5.500 NEUE BÄUME IM QUELLSCHUTZGEBIET
WALDUMBAU IN URSPRING
Bleirohre stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Eigentümer sind gesetzlich verpflichtet, entsprechende Leitungen zu ersetzen.
Bleirohre stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Eigentümer sind gesetzlich verpflichtet, entsprechende Leitungen zu ersetzen.
LEITUNGEN MÜSSEN AUSGETAUSCHT WERDEN
BLEIROHRE ALS GESUNDHEITSRISIKO
Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung ist der Austausch bleihaltiger Trinkwasserleitungen gesetzlich vorgeschrieben. Eigentümer sind verpflichtet, entsprechende Leitungen bis zum Frühjahr zu ersetzen. Eine Fristverlängerung ist nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt jedoch möglich.
Gerade in älteren Gebäuden kann das Trinkwasser erhöhte Bleikonzentrationen aufweisen und stellt somit ein Gesundheitsrisiko dar. Das gilt besonders dann, wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum hinweg – etwa über Nacht – in den Leitungen steht. Gefährdet sind vor allem Schwangere und Kinder, da sie empfindlicher auf Blei reagieren. Bleileitungen lassen sich aber vergleichsweise einfach erkennen, da das Material deutlich weicher ist als Kupfer oder Eisen.
Lässt sich mit einem Messer eine Kerbe in das Rohr ritzen, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Blei. Eisenrohre sind magnetisch, während Kupferleitungen durch ihre charakteristische Farbe identifiziert werden können. Wer ganz sicher gehen will: Eine fachgerechte Untersuchung des Trinkwassers in einem Labor schafft Klarheit über eine mögliche Bleibelastung. Diese Analysen sind jedoch kostenpflichtig.
Gebäude, die nach 1973 gebaut wurden, enthalten keine Bleileitungen mehr. Übrigens können Bleirohre bis zur Übergabestelle an den Hauseigentümer im gesamten Wassernetz der Stadtwerke Amberg ausgeschlossen werden. Die überdurchschnittlich hohe Qualität des Trinkwassers wird durch regelmäßige Proben garantiert.
DEM AMBERGER WASSER AUF DER SPUR
Am internationalen Tag des Wassers – am 22. März 2026 – laden die Stadtwerke – Groß und Klein zu einer geführten Wanderung entlang des WasserWanderWegs ein. Die Aktion ist kostenlos. Um Anmeldungen wird gebeten.
Der WasserWanderWeg führt vom Lindenbrünnerl zum alten Pumpwerk. Weiter geht’s über die Lindenallee zum Mariahilfbergweg hinauf. Der WasserWanderWeg führt dann weiter über den Philosophenweg und über den Stufenweg zum Berg. Hier oben beschäftigen sich die Familien mit den Hochbehältern, die für den ausreichenden Wasserdruck zur Versorgung der Stadt notwendig sind. Der 6 km lange Rundweg führt durch eine schöne Umgebung, Kinder und Eltern erfahren Wissenswertes rund um die Wasserversorgung. Der WasserWanderWeg ist ein Freizeittipp für die ganze Familie und kann auch ohne fachkundige Führung erkundet werden.
Am 22. März 2026 – zum internationalen Tag des Wassers - laden die Stadtwerke Amberg zu einer kostenlosen geführten Wanderung mit Ludwig Fischer ein.
Anmeldungen für Vereine, Schulen und andere Gruppen sind bei Unternehmenssprecherin Karoline Gajeck-Scheuck per
E-Mail an karoline.gajeck@stadtwerke-amberg.de oder unter der Tel. 09621 603-403 möglich.
LEBENSQUELLE TRINKWASSER
In Amberg gibt es zwei verschiedene Trinkwasservorkommen: das Grundwasser aus dem Bereich zwischen Engelsdorf und Paulsdorf und das Quellwasser aus dem Urspringer Wald – beide zeichnen sich durch einen besonders weichen Härtegrad aus.
Härtebereich weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH)
Härtebereich mittel: 1,5 - 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH)
Härtebereich hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH)
Wer es ganz genau wissen will: das Urspringer Quellwasser liegt bei 3 ° dH und das Engelsdorfer Grundwasser
bei 7 ° dH. Aktuelle Wasseranalysen sind auf www.stadtwerke-amberg.de unter der Rubrik Wasser erhältlich.
Der Eintrag "15957" existiert leider nicht.